
Die erste Nachkriegsrezession ist überwunden. In dieser günstigen Situation entsteht die BGU Baugeräte-Union GmbH & MaschinenhandlesKG – das Unternehmen, aus dem sich auch die heute namhafte Marke BGU-Maschinen entwickelt.

Die Ansbacher (Mittelfranken) Baumaschinenhändler knüpfen erste Kontakte in den Osten, um dort Maschinen
bauen zu lassen.

Man kauft bei dem Ostbetrieb, dem VEB-Aufzugbau Nordhausen, Kreissägen zu.
1979 wird die ersten Maschine unter eigenem Markennamen, die Rolltischkreissäge RK 600, von BGU-Maschinen produziert.

Die Baugeräte-Union agiert nunmehr in zwei Geschäftsfeldern: dem Maschinen- und dem Schraubenhandel. Das im Osten produzierte Maschinen-Programm des Unternehmens wächst ständig an und etabliert sich unter dem Markennamen BGU-Maschinen.

Mit dem Mauerfall ergibt sich die Chance, das Ostunternehmen zu kaufen: die Südharzer Maschinenbau GmbH entsteht wird 100%ige Tochter der BGU Baugeräte-Union.

Die Geschäftsfelder sind getrennt: Nach Sanierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen wird die Produktionstätte Südharzer Maschinenbau GmbH auch Firmensitz.
Das Sortiment umfasst nun Metall-, Holz- & Brennholzbearbeitungsmaschinen.

Der Vertrieb der Marke BGU-Maschinen erfolgt nun im gesamten deutschsprachigen Europa.
Auch produziert das Unternehmen erstmals für OEM-Abnehmer wie Oehler und ALKO.

Südharzer Maschinenbau GmbH schließt die ISO 9000 Zertifizierung erfolgreich ab.

Die Geschäftsleitung investiert 1,1 Mio. Euro in die Modernisierung der Produktion: Laserschneid-Anlagen, Schweißroboter und eine Sieben-Achs-Abkantbank werden in Betrieb genommen.

Die Produktpalette wird um Forsttechnik erweitert.