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Laserschneidanlage in Betrieb genommen

Der Laser setzt an, bohrt sich mit heißem Strahl in das Metallblech, um dann – nach einem kurzen Aufleuchten - mit voller Schneidkraft eine perfekte Form aus der großen Platte herauszuschneiden. Werkstück für Werkstück - Gitter, Verbinder, Abdeckplatten – trennt der Laser präzise heraus, die unterschiedlichsten Stücke exakt so angeordnet, dass kein Millimeter wertvollen Materials verloren geht, bis von der Blechplatte nur noch übrig ist, was kein brauchbares Maschinenbauteil mehr hergibt.
Noch bevor die eingelegte Platte verarbeitet ist, kommt Bewegung in den Materialturm am Ende der Anlage. Ein riesiger Aufzug bringt das Blech für den nächsten Arbeitsgang in Position, transportiert es auf einen Tisch, der in die Anlage fährt, während ein Stockwerk weiter unten Fertigteile und die Reste der letzen Platte vollautomatisch herausgefahren werden...

Die Anlage arbeitet rund um die Uhr ab, was unsere Fachkräfte programmiert und in Auftrag gegeben haben,“ freut sich Jörg Kernstock, Geschäftsführer der Südharzer Maschinenbau, über die problemlose Inbetriebnahme der neuen Laserschneidanlage. „Der Amada-Laser, eine Sieben-Achs-Abkantbank mit einem Druck von 230 Tonnen und ein Sechs-Meter-Portal-Schweißroboter mit dem komplette Gestelle für Holzspalter gefertigt werden – insgesamt rund 1,1 Mio. Euro Investitionssumme – läuten Phase zwei eines umfangreichen Optimierungsprogramms ein,“ erklärt Jörg Kernstock die Pläne für das Unternehmen. „Wir haben die komplette Organisation durchleuchtet und überprüft , Wege verkürzt, Produktionsstraßen definiert und können mit dem hochmodernen Maschinenpark nun Arbeitsschritte wie das Entgraten sparen, den Materialverbrauch optimieren und den Ausstoß erhöhen. Und das alles müssen wir! BGU-Maschinen werden nicht nur in Deutschland mehr denn je gekauft, auch auf den Märkten im europäischen Ausland wächst unser Anteil... Wir müssen also am Standort Nordhausen mehr Output erzielen, denn die derzeit beliebte Auslagerung ins Ausland passt nicht zu unserer Philosophie. Mit der Umstellung von Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen schaffen wir nicht nur die aktuelle Umsatzsteigerungen - im Gegenteil: unsere Fertigungstiefe beträgt zur Zeit um die 60 Prozent. Wir werden das noch auf 75 bis 80 Prozent steigern. Mit einer rationellen Produktion können wir Top-Qualität aus Deutschland zu einem wirklich guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten!"

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26.03.2012

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